Pause

Diese Woche wurde ich von einem mir nahestehenden Menschen gefragt, ob ich das denn tatsächlich alles so auch meine, das mit der Kirche als Unternehmen und so. Das wäre alles so bierernst, und das wäre so gar nicht typisch für mich.

Ich gestehe, das hat gesessen. Bierernst?! Ich habe beim Schreiben großen Spaß! Kirche als Vertriebsunternehmen, das ist doch mal eine richtig lustige Perspektive. Wie bei einem Rollenspiel. Was wäre wenn. Wenn hier jemand bierernst ist, dann ist es doch wohl die Kirche selbst und nicht ich.

Und noch etwas muss ich gestehen. Die Erkenntnisse aus diesem Spiel sind zutreffend. Das meine ich ernst. Sie sind allerdings nicht hinreichend, wenn es darum geht, Kirche zu beschreiben. Da geht es um Gott und Glauben. Also um tiefere Schichten des Lebens. Der Blick auf die Oberfläche, die äußere Gestalt, hilft verstehen, wie Außenstehende das Phänomen Kirche wahrnehmen: Als eine Organisation unter anderen. Von Menschen gemacht. Vergleichbar und austauschbar. Endlich.

Mir persönlich scheint, um betriebswirtschaftlich zu bleiben, die Genossenschaft das passendere Bild für Gemeinde zu sein. So etwas wie eine Einkaufsgenossenschaft ;-). Wir schliessen uns zusammen, um gemeinsam Gottes Gnade zu beziehen.

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