Der letzte Eintrag

Dies ist mein seit längerem erster, und vielleicht auch für lange letzter Eintrag hier auf „Pfarrbezirk.de“. Als ich mit dem Blog startete, war mein Anliegen, Themen zu diskutieren, die für Presbyter interessant sind. Es sollte ein Blog von Presbytern für Presbyter werden. Das Anliegen dahinter: Transparenz und Offenheit in Sachen […]

Fahrer bei Bofrost

Ortsbegehung in einer Kirche, die mangels Publikumszuspruch zur Disposition steht. Die übliche Ratlosigkeit. Ich überlege, ob es vielleicht jemanden gibt, der das Gebäude geschenkt nehmen würde, und schweige. Derweil erzählt der Pfarrer von einem Hausbesuch: „Wir sind keine Volkskirche mehr. Pfarrer bedeutet für die Leute nichts. Der hat mich gefragt, ob ich für Bofrost […]

Tango-Messe in St.Maria Himmelfahrt Köln

Relevanzkrise? Kirche voll!

Ist schon wieder Weihnachten? Oder Papstbesuch? Warum ist dieses Kirchengebäude so voll? Geschehen in St. Mariä Himmelfahrt zu Köln. Die Menschen sind gekommen, um die Misa a Buenos Aires von Martin Palmeri zu hören, eine Messe im Rhythmus des Tango für Bandoneon, Klavier, Streicher und Stimmen. Auf lateinisch gesungen. Die Texte, altbekannt und zur […]

Verinnerlichung – Beginn eines Geschäftsmodells

Als Reaktion auf meine Überlegungen in Sachen „Kirche und Marketing“schickte mir Christoph Nötzel eine Notiz: Zum Thema „glaubensbildende Angebote“. Ich sehe da übrigens noch einige Möglichkeiten: Exerzitien im Alltag, geistliche Übungen, theologische Seminare, Theologie und Kultur (in all ihren Sparten und entsprechend didaktisch-methodisch erschlossen), online-Kurse, Hauskreise, Einführungen in die Bibel (sog. […]

Verkündigung – Ende eines Geschäftsmodells

Hier ist mein Fazit aus den vorangegangenen Überlegungen zum Kirchen-Marketing: 1. Das Produkt ist schwerverkäuflich, da kaum darstellbar, ohne kurzfristigen Mehrwert, ohne Garantie, und das in einer unattraktiven Verpackung mit einem intransparenten Abo-Preismodell. Kein Wunder, dass die Nachfrage gering ist. 2. Diejenigen, die für die Verteilung der „Frohen Botschaft“ zuständig […]

p wie Produkt – Letzter Teil

Vom Auftrag her ist Kirche ein Bildungsunternehmen. Es soll dem „Kunden“ die christlich fundierte Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen und Antworten des Lebens ermöglichen, darauf ein konsistentes Sinn und Moral stiftendes Gebäude von Welt-, Gottes- und Menschenbild errichten, damit er darin sein Heil finde. Damit ist das erste „p“ wie Produkt […]